Ausbildung zum Brandschutzbeauftragter in Offenbach
Der Brandschutzbeauftragte unterstützt den Arbeitgeber bei der Umsetzung des betrieblichen Brandschutzes. Die Ausbildung erfolgt nach DGUV Information 205-003.
Für wen ist diese Ausbildung?
Mitarbeiter, die im Betrieb für Brandschutz verantwortlich sind oder werden sollen
Voraussetzungen
- Abgeschlossene Berufsausbildung
- Gewerbe- und branchenspezifische Kenntnisse der betrieblichen Abläufe
- Technisches Verständnis und Kommunikationsstärke
Ausbildungsinhalte
Aufgaben des Brandschutzbeauftragten
- Erstellen und Fortschreiben der Brandschutzordnung
- Mitwirkung bei Beurteilungen der Brandgefährdung
- Beraten bei feuergefährlichen Arbeitsverfahren
- Organisation der Brandschutzkontrollen
- Melden von Mängeln und Vorschlagen von Maßnahmen
Regelmäßige Fortbildung
Brandschutzbeauftragte müssen sich alle 3 Jahre fortbilden (Umfang: 16 UE), um ihr Wissen aktuell zu halten.
Dauer & Kosten
Fördermöglichkeiten
- Bildungsgutschein100% Förderung
- ArbeitgeberOft vom Betrieb finanziert
Werde Brandschutzbeauftragter
Übernimm Verantwortung für die Sicherheit in deinem Betrieb.
Brandschutzbeauftragter in Offenbach am Main: Qualifikation mit echtem Bedarf in der Region
Offenbach am Main ist eine Stadt, die weit mehr als nur eine Randlage im Rhein-Main-Gebiet einnimmt. Mit rund 130.000 Einwohnern und einer dichten Mischung aus Industrie, Dienstleistung und Design-Wirtschaft entstehen hier täglich betriebliche Situationen, in denen Brandschutz keine optionale Ergänzung ist, sondern schlicht vorgeschrieben. Wer in einem Unternehmen mit erhöhtem Brandrisiko, komplexen Lageranlagen oder einer größeren Belegschaft arbeitet, stößt früher oder später auf die Anforderung, eine ausgebildete Person mit Brandschutzverantwortung benennen zu müssen. Die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten nach DGUV Information 205-003 bereitet dich genau auf diese Funktion vor.
Warum Offenbach diesen Abschluss braucht: Branchen und Arbeitgeber vor Ort
Die Wirtschaftsstruktur Offenbachs ist vielfältig und stellt an den betrieblichen Brandschutz entsprechend unterschiedliche Anforderungen. Hyundai betreibt in Offenbach seine Deutschland-Zentrale: ein Verwaltungs- und Logistikstandort mit Lager- und Ausstellungsflächen, auf denen Brandschutzkonzepte verbindlich umzusetzen sind. Honeywell, ein internationaler Technologiekonzern mit Standort in der Region, arbeitet in Bereichen der Gebäudeautomation und Industrietechnik, wo Brandschutzbeauftragte nicht nur formal vorgeschrieben, sondern fachlich gefordert sind. Rowenta, bekannt für Haushaltsgeräte und Küchenelektronik, produziert und verwaltet Produkte mit entsprechenden Brandlasten und Prüfanforderungen. Alle drei Unternehmen stehen stellvertretend für einen lokalen Arbeitsmarkt, auf dem technisch-organisatorische Zusatzqualifikationen wie diese konkret und unmittelbar eingesetzt werden können. Darüber hinaus gibt es in Offenbach zahlreiche mittelständische Logistik- und Designbetriebe, für die eine betriebsinterne Brandschutzfachkraft deutlich kosteneffizienter ist als der externe Einkauf dieser Leistung. Wer diese Funktion übernimmt, verbessert seine berufliche Stellung und erhält in vielen Betrieben eine Funktionszulage von 200 bis 500 EUR monatlich.
Kosten, Förderung und Finanzierung des Lehrgangs in Hessen
Die Lehrgangsgebühr für die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten liegt bei rund 1.200 EUR. In der Praxis trägt diesen Betrag häufig der Arbeitgeber, weil die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten in vielen Betrieben eine gesetzliche oder berufsgenossenschaftliche Pflicht ist. Sprich also zunächst mit deiner Personalabteilung oder Geschäftsführung: Wer bereits in einem Unternehmen tätig ist, das diese Funktion formal benötigt, hat gute Chancen auf vollständige Kostenübernahme durch den Betrieb. Sollte keine Arbeitgeberfinanzierung möglich sein, kommt unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Förderung über den Qualifizierungschancen-Gutschein (QCG) in Frage, den die zuständige Agentur für Arbeit ausstellt. In Hessen ist für Fragen rund um Weiterbildungsförderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz grundsätzlich das zuständige Amt für Ausbildungsförderung ansprechbar, auch wenn das AFBG beim Brandschutzbeauftragten in der Regel nicht greift, da kein anerkannter Fortbildungsabschluss nach BBiG oder HwO vorliegt. Halte daher den QCG-Weg im Blick und kläre die Voraussetzungen direkt mit der Agentur für Arbeit Offenbach.
Vollständig online: Lernen ohne Pendelaufwand
Der Lehrgang umfasst 64 Unterrichtseinheiten und läuft über zwei Wochen vollständig online ab. Du brauchst keinen Parkplatz in der Innenstadt zu suchen, keine S-Bahn-Verbindung zu planen und keinen Urlaubstag für die Anfahrt einzuplanen. Der gesamte Unterricht findet live über eine digitale Lernplattform statt, sodass du vom Heimbüro in Offenbach-Bürgel genauso gut teilnehmen kannst wie vom Arbeitsplatz in Kaiserlei oder vom Schreibtisch in der Nordend-Nähe. Das Format ist dabei nicht als Selbststudium gedacht: Lehreinheiten werden zu festen Zeiten abgehalten, Fragen können direkt an Lehrende gerichtet werden, und die Inhalte werden strukturiert nach den Vorgaben der DGUV Information 205-003 vermittelt. Für Berufstätige, die neben dem laufenden Job qualifiziert werden wollen, ist dieses Format der realistischste Weg, die Ausbildung ohne größere Unterbrechungen abzuschließen.
Abschluss, Anerkennung und was das Zertifikat in Offenbach bedeutet
Die Ausbildung schließt mit einem Zertifikat nach DGUV Information 205-003 sowie der vfdb-Richtlinie 12-09/01 ab. Dieser Abschluss ist kein IHK-Abschluss und trägt kein entsprechendes Siegel, er ist aber bundesweit anerkannt und von Berufsgenossenschaften sowie Gewerbeaufsichtsbehörden als Nachweis der Qualifikation für die Funktion des Brandschutzbeauftragten akzeptiert. In Offenbach ist die IHK Offenbach am Main für Fragen der betrieblichen Weiterbildung und Qualifizierungsberatung eine sinnvolle Anlaufstelle, auch wenn sie für diesen spezifischen Abschluss keine Prüfungszuständigkeit hat. Betriebe, die im IHK-Umfeld organisiert sind, erkennen das Zertifikat in der betrieblichen Praxis dennoch problemlos an. Wer nach der Ausbildung als Brandschutzbeauftragter tätig ist, übernimmt eine Funktion mit echter Verantwortung: Evakuierungsplanung, Brandschutzbegehungen, Koordination mit der Feuerwehr und Schulung von Mitarbeitern gehören zum Aufgabenbereich. Für alle, die im Raum Offenbach in einem Unternehmen mit technischer oder organisatorischer Verantwortung arbeiten, verbessert diese Zusatzqualifikation die eigene Position im Betrieb und macht dich für eine wachsende Zahl von Arbeitgebern in der Region dauerhaft wertvoller.